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Zehnter Essay. Das regulative Princip des Socialismus.

III. Das Charakterbild Christi. | Ulrich van Hutten. | Siebenter Essay. Das wahre Vertrauen. | I. Einleitung. | II. Der Communismus. | III. Die Freie Liebe. | IV. Die allmälige Realisation der Ideale. | V. Höhere Ansicht. | Erste Rede. Das Charakterbild Ferdinand Lassalle’s. | Zweite Rede. Die sociale Aufgabe der Gegenwart. |


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ii427

Der Gralsorden.

—————

Die des Grales hüten,

Das sind die Auserwählten,

Immer selig hier und dort,

Die stets dem höchsten Preise Zugezahlten.

Wolfram von Eschenbach, Titurel.

—————

 

Der Menschheit gewidmet.

 

—————

 

Vorwort.

ii429

Sursum corda!

 

Ein Schrei nach Erlösung ertönt aus allen Schichten des Volkes in allen Ländern.

Nur eine Association der Guten und Gerechten kann ihn verstummen machen.

Keine der alten Gemeinschaften jedoch kann helfen, weil sie entweder auf alten Lehrmeinungen begründet sind, oder einen beschränkten Wirkungskreis haben, oder gerade Das fördern, was immer tiefer in die Nacht des Unglücks treibt.

Aber auch nur eine Gemeinschaft kann helfen, welche auf einem Grunde beruht, den die lichtvollste Wissenschaft erbaut hat und welche dem Individuum die freieste Bewegung gestattet.

Der nothwendige Zwang eines solchen Ordens, das Gelübde, dürfte nur der Ausdruck der Verinnerlichung der Seele sein, und müßte aus dem Principe des Ordens, nicht aus der Autorität einer Person fließen.

—————

Die nachfolgende Skizze ist ein Versuch, die Wirksamkeit, welche eine solche freie Vereinigung von Gleichgesinnten auszuüben berufen wäre, in den Hauptzügen festzustellen und den Modus ihrer Organisation durch ein bestimmtes Statut zu reguliren.

Der fragmentarische Charakter, welcher einzelnen Theilen dieses Regulativs, wie einer jeden vorläufig nur im Principe sich darstellenden Realität nothwendig eignen muß, möge Diejenigen, in deren Herzen der Gedanke selbst auf mitschwingende Saiten trifft, |

ii430 nicht in Zweifel über die vorhandene Möglichkeit seiner praktischen Durchführung auf dem harten spröden Boden des realen Lebens führen. Zum einen Theil ist diese anscheinende Flüchtigkeit der Zeichnung einzelner Linien in dem fraglichen Entwurfe durch die erfahrungsmäßige Unmöglichkeit bedingt gewesen, in einem gegebenen Grundriß auch gleich die genaue Lage jedes einzelnen Steines im Voraus bestimmen zu können, welcher das aufzuführende Gebäude dereinst mit zu tragen hat. Zum anderen indessen sind diese nur andeutungsweise berührten oder vielleicht auch ganz offen gebliebenen Stellen, welche das kritische Auge gewiegter, auf dem Boden des deutschen Vereinslebens und seiner mancherlei Satzungen und Gebräuche quasi infallibel stehender Praktiker möglicherweise als Lücken beanstanden mag, die den ganzen Entwurf vor ihm»zu Falle«bringen, – auch nicht ganz unabsichtlich als solche von mir belassen worden. Denn wenn es mir vergönnt sein sollte, die theoretischen Ausführungen meiner Lehre, wie sie in meinem Hauptwerk und den in den vorliegenden Essays demselben gegebenen Erweiterungen erschöpfend zum Ausdruck gelangt sind, nunmehr auch ihrer praktischen Verwerthung zuzuführen, und hierdurch das Ziel zu erreichen, dessen idealer Umriß täglich heller vor mich hintritt, – dann werden die thatsächlich zu Macht bestehenden Verhältnisse, mit welchen sich im heutigen Staatsleben die Gründung einer Verbindung so weitreichenden Umfangs wie die gedachte, auseinanderzusetzen haben würde, wohl schon ganz von selber die letzte corrigirende oder vollendende Hand an diejenigen Punkte des Statutes legen, die einer genaueren Ausführung oder wesentlichen Modifikation ihrer ursprünglichen Fassung bedürftig sind, bevor dasselbe in Kraft treten kann. Wenn aber anders im Willen und Walten des Schicksals beschlossen, warum alsdann jenen»treuen reinen tapferen Händen«, welche früher oder später den hier niedergelegten Gedanken aufgreifen, ihm Gestalt und Leben geben und somit vollenden werden, was mir nur mit Geistes Augen zu schauen vergönnt gewesen, – die Freiheit und Freude des selbständigen Weiterbauens auf den von mir gegebenen Grundmauern durch allzu peinlich genaue Bestimmungen des Buchstabens beschränken? Ich würde in solchem Falle mit der geschehenen Feststellung des für alle Zeit Gültigen, d.i. von den wechselnden Formen und Gestalten keiner bestimmten Epoche Beein|flußten

ii431 und Gebundenen, – meine Aufgabe vollbracht, den Grundstein zu der»Herberge der Gerechtigkeit«gelegt erachten dürfen, welche die echten Streiter in der Richtung der Weltbewegung, die wir Schicksal nennen und als den Weg Gottes zu seinem Ziele erkennen, aufnehmen und vereinen soll. Votum solvimus nos quorum nomina Deus scit!

So viel dem Inhalt des vorliegenden Regulativs.

Die Form, in der es sich darstellt, wird gleichfalls eines vorausgehenden erklärenden Wortes bedürfen, schon um dem Philosophen – und zumal dem praktischen in dem Augenblicke, wo er sich anschickt, einem Ecksteine seines Lehrgebäudes den sicheren Untergrund der concretesten Wirklichkeit zu bereiten! – den billigen Vorwurf fernzuhalten, daß er sich einer Darstellungsweise dabei schuldig gemacht, die man gewohnt ist, nur dem Dichter zu gestatten: der freien Schöpfung eines bloßen Phantasiegebildes.

Einen – –»Gralsorden«– mirabile auditu! – in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts?! –

Ja. –

Ein gleicherweise tief in’s ferne Mittelalter zurückgreifender, offenbar nur vorgeschobener Name derjenige seines Stifters? Und dieser sagenhaft umwobene, aber demohngeachtet mit dem Schein der vollsten Aktualität eingeführte Stifter das nobile officium seiner Gralsregentschaft auch nicht vom heut’gen Tage erst datirend? –

Ja. –

»Templeisen«,»Weise«,»Knappen«u.s.w. die Glieder dieser mysteriösen, halb klösterlich, halb ritterlich organisirten Ordenskörperschaft? –

Ein»Parzival«, ein»Loherangrin«an der Spitze derselben, ein»Seneschall«,»Komthur«u.s.w. die Nächsten zu diesen im hohen Amte, – für was Alles doch die nüchterne Sprache unserer Tage die so viel näheren und natürlicheren Bezeichnungen des»Präses«und seines Beigeordneten, des Filiale- Vorstands, Amtsverwesers, Schriftführers u.s.w., u.s.w. zur Hand hätte? –

»Ordens-Kapitel«,»Ritual«,»Gelübde«und wohl auch eine dem Allen entsprechende strikte»Observanz«und sonstigen dergleichen unmöglich au sérieux zu nehmenden Firlefanz? –

Und dieser ganze, aus den Rüstkammern des Zeitalters der Kreuzzüge zu Tage geholte, verstaubte und verrostete Apparat ein |

ii432 vermeintes wirksames Mittel zu dem verkündeten Zweck: die brennendste, und dermalen noch in den schroffsten und schneidendsten Gegensätzen sich stoßende und reibende Frage unserer Zeit auf praktischem Wege ihrer Lösung zuführen helfen zu wollen?! –

Warum denn nicht? –

Schon an einer anderen Stelle bei Anlaß einer rein wissenschaftlichen Definition (Essay»Idealismus«, S. 40) habe ich es einen»thörichten Dünkel«bezeichnet, Etwas, das vorher schon sehr gut ausgedrückt worden sei, nur der vermeintlichen»Neuheit«wegen, mit anderen Worten noch einmal sagen zu wollen. Dasselbe gilt in meinen Augen auch für die in einem großen Geisteswerke deutlich ausgesprochene und vollendete, wenn auch vielleicht erst in kommenden Jahrhunderten sichtbarlich in die Erscheinung tretende That: der echten»Geistes«-That.

Hat das mustergültige Bild einer Vereinigung der Guten und Gerechten, zum Zwecke der selbstlosesten aufopferungsvollsten Hingabe an das Werk des Heiles für die erlösungsbedürftige Menschheit, aber wirklich erst erdacht und geschaffen werden müssen? Gewiß nicht. Es hat sich vor mehr als sechs Jahrhunderten schon in durchsichtiger Klarheit und Reinheit in dem hellen Geiste eines echten Deutschen, des größten Dichters unserer Nation im Mittelalter gespiegelt, und wirft seinen milden leuchtenden Glanz wie ein treulich führender Stern der Weisheit und des Friedens in die wilde Hast und Jagd, die trotzig sich ballenden Sturmwolken unserer gährenden grollenden Zeit. Man braucht seinen reinen Contouren, seiner durchaus harmonischen Anordnung nur zu folgen, und man hat und hält in sicherer Hand, was ich im Abschnitt»Politik«meines Hauptwerks (S. 301) und am Schlusse des achten Essays dieses Bandes deutlich als das Eine, was Noth thut, dargethan habe, um die trübe sich dahinwälzende Flut gequälter halbverthierter Menschenleben in das rechte Bett zu lenken, und zu einem klaren, breit und mächtig durch gesegnete Gefilde sich ergießenden Strom der allseitigen reichsten Bildung, der gesündesten, frohesten und sonnigsten Daseinserfüllung zu gestalten. Denn was wäre denn, ich frage, falls sie zu der erhofften Blüte gelangen sollte, eine solche von dem Geiste der höchsten und edelsten Humanität getragene Genossenschaft, eine solche Verbrüderung von echten»Rittern des heiligen Geistes«, von freien Dienern des göttlichen Gesetzes |

ii433 Anderes, als die Verwirklichung des lichten Traumes, welcher die Seele des edlen Wolfram von Eschenbach durchglühte, als er den reinen tapfren Händen der auserwählten Gralsschaar seines»Parzival«die denkbar höchste Mission der Welterlösung übertrug? –

So wird es denn auch Jedem, welcher meinen Ausführungen im siebenten Essay und speziell denjenigen der Seiten 265 und 268 mit Verständniß gefolgt ist, nur als eine logische Consequenz des dort entwickelten Princips erscheinen können, wenn er diejenigen beiden Namen, in deren wohlvertrautem Klang der Grundgedanke von Wolfram’s herrlicher Meisterschöpfung am Mächtigsten und Volltönendsten accentuirt ist, nun auch an der Stelle wieder findet, welche das Ideal des genialen Franken seiner endlichen Verkörperung zuzuführen strebt. Nicht mystischer Romanticismus, der in blind- rückläufiger Bewegung eine ausgesprochenermaßen auf den Resultaten der freiesten Forschung und dem Grunde der freiesten individuellen Bewegung stehen sollende Institution des 19ten Jahrhunderts in das schwerfällige Panzerkleid mittelalterlichen Formelkrams einzwängen zu können wähnt, gab der Benennung»Gralsorden«den Vorzug vor jeder anderen, die in Ansehung für die in’s Auge gefaßte Verbindung kommen konnte; kein utopistisch- anachronistisches Traumgewebe verdunkelte den freien, für die hart im Raume sich stoßenden Erscheinungen des gesellschaftlichen Fermentationsprozesses wohlgeschärften Blick, der nur und nur einen»Parzival«, einen durch alle Stadien des Zweifels, der inneren Läuterung, der vollkommensten Selbstüberwindung siegreich hindurchgegangenen»Inmittendurch«als dieses modernen Ordens Haupt und Stifter bestellt erkennen mochte. Auch das heilige Feuer der allmächtig lohenden opferwilligen Menschenliebe, das einem Pharus gleich, den göttliche Gluten nähren und schüren, seine Leuchte gerade den trübsten und dunkelsten Stationen auf der Bahn der Menschheit leiht und sie durch Kampf und Sturm zum sicheren Hafen leitet, reicht sich von Hand zu Hand, verlöschet nie. Der große Vorgänger, auf dessen Schultern sich die zeitgemäß aufgebaute Schöpfung eines»Gralsordens«unserer Tage: die freie Vereinigung freiwillig dem großen Gange der Menschheitsbewegung zum Werkzeug sich anbietender und einstellender Schicksalskämpfer emporheben würde, – dieser große Vorgänger hat in lauteren Händen die |

ii434 Flamme hoch genug über die Klippen und Strudel des dunklen, kampf- und leidgepeitschten Menschenstromes emporgehalten, um ihren seelendurchglühenden und erwärmenden Strahl mit ungeschwächter Kraft bis in die wogenden Strömungen und Brandungen unserer Zeit zu entsenden. Darum die Ehre Dem, dem sie gebührt.

Was dann weiter noch die bei der Abfassung des Statuts von mir gebrauchte Redeform anbetrifft, welche mit positiver Bestimmtheit durchweg ein Vorhandenes, bereits Bestehendes setzt, wo anscheinend doch nur erst von einem Werdenden geredet werden dürfte, das seines Daseins Fug und Recht erst noch beweisen soll, – warum, möcht’ ich da fast mit Goethe rufen, warum

denn Alles gleich ergründen!

Sobald der Schnee schmilzt, wird sich’s finden.

Lasse man bis zur Veröffentlichung meiner Tagebuchblätter, welche diesen Punkt noch vollständig in’s Klare rücken werden, meine einfache Versicherung genügend sein, daß in meiner individuellen Ueberzeugung (die ich Keinem aufdränge) die in den drei Einführungszeilen zu dem Statute gemachten Angaben auf einer Wahrheit beruhen, die unumstößlich für mich ist. Wohl sind es nur Zweie gewesen an dem Tage oder in der Stunde, die für mich diejenige der Geburt, der vollzogenen Stiftung des Ordens bedeutet, und tres erst» faciunt collegium «. Aber hat nicht der Heiland die schöne Verheißung gegeben:

Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen,

(Matth. 18, 20.)

und sollte das Nämliche nicht auch für den Athem Gottes, der die Welt durchweht und ihrem Ziele zuführt, für den heiligen Geist gelten dürfen, welchem dieser Bund von freien Dienern des göttlichen Gesetzes und des in diesem großen Gesetze ausgeprägten heiligen Willens Gottes sich weiht?

In diesem Sinne ist der Orden an dem angegebenen Tage gegründet worden und nur das Aufgehen des eingelegten Samenkornes, sein Emporsprießen, sein allmäliges Wachsen und Gedeihen zu einem weitschattenden Baume blieb eine Frage der Zeit, in deren sicherer Hut die aura seminalis noch keines Lebensfähigen und Lebenskräftigen ungeborgen gelegen, das im Entwicklungs|gang

ii435 der Menschheit als ein beschleunigender Faktor einzutreten bestimmt ist.

Mit diesem unerschütterlichen Vertrauen, dem sicheren Endergebniß und kostbarsten Gewinne meiner Philosophie, habe ich diesen Schlußstein meiner socialen Abhandlungen vollendet, und sende ihn als den letzten der»zwölf Apostel«meiner Lehre hinaus in die Welt, um mit den ihm vorangegangenen Brüdern die Mission zu erfüllen, die ihnen aufgegeben ist:

 

Machet die Kranken gesund, reinigt die Aussätzigen,

Wecket die Todten auf, treibet die Teufel aus!

Matth. 10, 7. 8.

—————

Sursum corda!

 

Erhebet eure Herzen! – ihr, die ihr im glutvollen Aufflammen der Seele unter dem Kusse des Erlösungsgedankens, wenn auch nur einen einzigen Augenblick lang, das entschleierte Bild einer leidlosen Menschheit mit entzücktem Auge geschaut habt, und von da an unverlierbar als den Abglanz eines Edens, das zur Wahrheit werden kann, in euch weitertruget! –

Erhebet eure Herzen, reget eure treuen, reinen, tapfren Hände, leget sie rüstig, mit dem Einsatz eurer ganzen Kraft, an das schwere aber große Werk, das mit ergreifender Gewalt aus jedem stumpfen müden Blick, aus jeder verödeten verbitterten Brust, aus jeder blassen hohlwangigen Gestalt der noch leidvollen Menschheit um seine Ausführung zu euch fleht! –

Wirket und lebet, streitet und leidet für seine Verwirklichung und Vollendung durch eure unbedingte Einstellung in die Grundbewegung des Schicksals: die unwandelbare Richtung der Menschheitsbewegung, als deren strahlende Weiser uns die vier Sternenblumen Gottes vorausleuchten! –

Labet immer und immer wieder, wenn ihr ermatten oder straucheln wollt, euer geistiges Auge an dem»künftigen großen Glück«, von dem die lichte goldene Ferne des zur Wirklichkeit gewordenen idealen Staates redet: dieses letzten Durchgangspunktes auf dem Wege der armen, ruh- und rastlos vorwärts gepeitschten Menschheit zu ihrer endlichen seligen Erlösung! –

ii436 Stillt eures Herzens tiefe Sehnsucht nach dem gelobten Lande des ewigen Friedens, so lange ihr euch nicht verbraucht (worked out) für die Wege und Absichten des Schicksals in der Richtung des Weltgangs erkennen dürft, an dem Quell der rastlosen Arbeit, des reinen Wirkens für Andere, – jene Andere, die noch nicht so weit wie ihr, zu der Höhe eurer Erkenntniß erst noch emporzuheben, dem Gedanken der Erlösung erst noch zu gewinnen sind.

Seid reine Templeisen, treue Hüter und Pfleger der höchsten Güter der Menschheit;

echte Ritter des Grales, des heiligen Willens Gottes;

treue tapfere Diener des in der Taube des heiligen Geistes verkörperten göttlichen Gesetzes:

Vaterlandsliebe, Gerechtigkeit, Menschenliebe
und Keuschheit.

In diesem Zeichen – habemus ad dominum – wollen und werden wir siegen!

 

3. März 1876.*[1]

 

 

*[1]Der Verfasser ist noch in demselben Monat (wie schon Eingangs des vorhergehenden Essays bemerkt) im fünfunddreißigsten Jahre seines Lebens gestorben.

In der Reihenfolge, wie die zwölf Essays von ihm geschrieben wurden, war der vorliegende zehnte der letzte.

 


Дата добавления: 2015-11-14; просмотров: 39 | Нарушение авторских прав


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Dritte Rede. Das göttliche und das menschliche Gesetz.| Der Gralsorden.

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