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Schwabing

Hauptartikel: Schwabing

Walking Man in Schwabing

Die Verlängerung der Ludwigstraße nach Norden ist die Leopoldstraße, die von moderneren Bauten bestimmt ist. Die Leopoldstraße ist die zentrale Ausgeh- und Flaniermeile, hier werden Fußballspiele von den jeweiligen Anhängern gefeiert. Die Cafés am Straßenrand leben vom Bedürfnis des Sehens und Gesehenwerdens.

Die Pfarrkirche St. Ursula befindet sich im ersten gründerzeitlichen Erweiterungsgebiet westlich der Leopoldstraße und südlich der Münchner Freiheit und entstand, als die alte Pfarrkirche St. Sylvester Ende des 19. Jahrhunderts sich als zu klein erwies.

Östlich der Münchner Freiheit, die bis zum Zweiten Weltkrieg den Namen Feilitzschplatz trug, liegt um die Occamstraße Altschwabing. An der Leopoldstraße fällt der Walking Man auf, eine riesige Figur vor dem Gebäude der Munich Re, die 1995 vom kalifornischen Künstler Jonathan Borofsky entworfen wurde. Am Nikolaiplatz steht die Seidlvilla. Das Schloss Suresnes befindet sich an der Werneckstraße.

Schwabing war von 1890 bis zum Ersten Weltkrieg ein berühmtes Künstlerviertel und Wohn- und Arbeitsstätte zahlreicher Maler und Literaten. Einige Jugendstilvillen zeugen noch von dieser Zeit. So das Pacelli-Palais (Georgenstraße 8) von Josef Hölzle aus dem Jahr 1881, das Palais Bissing (Georgenstraße 10) von E.R. Fiechter, die Romeis-Häuser (Schackstraße 1,2,4), die Häuser Ainmillerstraße 22 und Römerstraße 11 von Henry Helbig und Ernst Haiger und das Gebäude Belgradstraße 22/24 von Johann Lang. Weitere Jugendstilbauten finden sich in der Kaiserstraße, der Isabellastraße und der Franz-Joseph-Straße. In den 60er Jahren kam es hier zu den Schwabinger Krawallen. Heute ist Schwabing immer noch ein beliebtes Ausgehviertel mit zahlreichen Kinos und Kneipen. Die Szene ist bunt gemischt und wird sowohl von Studenten als auch von einer Schicki-Micki-Szene geprägt.

Nördlich der Münchner Freiheit wird die Leopoldstraße zunehmend unattraktiver. Sie wandelt sich zur reinen Ein- und Ausfallschneise, die links und rechts von eher zweckmäßigen Wohn-, Büro- und Hotelkomplexen gesäumt wird. Nach der Querung des Mittleren Ringes lohnt sich ein Abstecher nach Osten in die neu entstehende Parkstadt Schwabing mit den 126 und 113 Meter hohen Highlight Towers, zwei Hochhausneubauten von Helmut Jahn, über die vor Baubeginn ein heftiger Streit herrschte. Inzwischen sind sie realisiert, obwohl ein Bürgerbegehren zu diesem Thema dazu führte, dass bei allen künftigen Hochhausbauten die magische Grenze von 99 m (Höhe des höheren der beiden Türme der Frauenkirche im Zentrum der Stadt) nicht überschritten werden darf.

Isarvorstadt (Glockenbach- und Gärtnerplatzviertel)

Hauptartikel: Glockenbachviertel

Das Theater am Gärtnerplatz

Zentrum des südlich der Altstadt gelegenen Gärtnerplatzviertels mit seinen zahlreichen Kneipen ist das Rondell des Gärtnerplatzes mit dem Gärtnerplatztheater. Das Theater ließen 1864 wohlhabende Familien des Viertels errichten. Heute befindet es sich in staatlicher Hand. An der Isar stehen die Hochhäuser des Europäischen Patentamts und des Deutschen Patentamts.

Das Glockenbachviertel hat sich in den 90er Jahren vom Einfache-Leute-Viertel zum In-Viertel entwickelt. Um die Müllerstraße hat sich die Schwulen- und Lesbenszene angesiedelt. Auch zahlreiche Kneipen und Künstlerateliers hielten Einzug. An der Isar steht die romanisierende Kirche St. Maximilian.

Während die meisten der Stadtbäche des Viertels heute trockengelegt sind oder unterirdisch verlaufen, fließt der Westermühlbach im Westen noch in einem Teilstück offen. Angrenzend liegt der Alte Südfriedhof, in dem zahlreiche prominente Münchner begraben sind. An seinem nördlichen Ende liegt die Kirche St.Stephan.

Ludwigsvorstadt, Westend, Schwanthalerhöhe und Theresienwiese

Hauptartikel: Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt, Schwanthalerhöhe, Theresienwiese

Bavaria-Statue auf der Theresienwiese

St. Benedikt, Schrenkstraße

Die Ludwigsvorstadt beim Hauptbahnhof ist stark international geprägt. Für die sich abwechselnden Elektro- und Computerläden, Sexshops und Döner-Kebab-Läden ist besonders die Schillerstraße bekannt. Im Viertel findet sich aber auch das Deutsche Theater, und an der Bayerstraße eröffnete 2003 mit dem Mathäser ein großes Kinohaus mit moderner Architektur. In der Mathildenstraße befindet sich die 1758 von Johann Michael Fischer begonnene Rokokokirche St. Elisabeth mit einer Fassade von 1790, die im Inneren von den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges gezeichnet ist.

Weiter südwestlich findet alljährlich auf der Theresienwiese unmittelbar unterhalb der Bavaria und der Ruhmeshalle das weltberühmte Oktoberfest statt. Am nordöstlichen Rand des weitläufigen Geländes befindet sich die Kirche St. Paul. Das ehemalige Messegelände am Westrand beherbergt nach Verlegung der Messe in den Stadtosten heute das Verkehrszentrum des Deutschen Museums.


Дата добавления: 2015-10-21; просмотров: 63 | Нарушение авторских прав


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